Jedes Jahr aufs neue.....

Sommer. Festivelzeit! Wer freut sich denn nicht auch jedes Jahr darauf?! Für alle die es nicht kennen, es läuft wie folgt ab: Man sammelt eine Horde an Leuten an, kauft Tickets, ein Pavillon und schon kann es los gehen. Denkt man sich so, im jugentlichen Leichtsinn. Doch irgendwie bekomme ich das noch nicht so ganz hin. Seit mittlerweile sieben Jahren besuche ich regelmäßig mal kleine, mal größere Festivals. Jedoch hab ich das mit dem packen noch nicht ganz raus. Früher ist man mit ner halben Lkwladung los, da man ja auf keinen Luxus verzichten wollte. Wechselklamotten für mindestens eine woche . Eigentlich für zwei, denn man konnte sich nie sicher sein, ob es nun warm oder regnerisch und kalt wird. Dann natürlich Tonnen an essen, welches man entweder da gelassen hat, oder falls die Muskeln nicht ganz entschwunden sind, wieder mit nach Hause genommen hat. Essen wird eh überbewertet. Sieben Pils sind schließlich auch ne Mahlzeit. Aber mit dem Alkohol is das ja immer so ne Sache. Man hat gefühlt nie ausreichend davon eingepackt. Waren es beim ersten Festival noch ne Palette Bier und ... Naja nichts , wenns am ersten Tag leer ist, geht man halt schnorren. Heutzutage läuft das bei mir anders ab. Die LKWladung bleibt, nur die Verteilung ist anders. Eine montur Wechselkleidung und ne kurze Hose. Ein Jutebeutel, voll mit möglichst viel Ramsch von Action. Und natürlich Alkohol! Jedoch wird hiervon mehr mitgenommen. Zwei Paletten Bier, Wodka, Schnaps, Kurzen. In Mengen versteht sich, man will schließlich nicht dehydrieren. Dann kanns endlich los gehen. Festival. Geil! Dort angekommen, erstmal den Hexenschuss vom schleppen auskurieren. Dann Zelt aufbauen. Saufen! Dann kommt irgendwann Musik. Geil! Schnell nen ordentlichen Pegel angetrunken und ab vor die Bühne. Wenn man ganz viel Glück hat, weiß man anderen Tag auch noch was davon. 2. Tag. Bis mittags penn, aufstehen, saufen. Super Tagesablauf, möchte ich mein lebenlang beibehalten! Im Prinzip läuft der 2. Tag genauso, wie der erste ab, nur das ich spätestens abends Jörg besuchen gehe. 3. Tag Musik wird zunehmend uninteressanter. Auf dem Zeltplatz starte das wahre Leben! Jörg wird nun häufiger besucht. 4. Tag, Abreise. Endlich! Lange macht mein Körper das nicht mehr mit! Man erinnert sich an die Worte, das man das ganze, gerne ein Lebenlang machen möchte. Ich fange an zu weinen, bei dem Gedanken. Dennoch, Festivals sind die einzigen Tage, wo Menschen mal ihr inneres ausleben können. Geht also mehr auf Festivals! :D

18.7.16 15:31

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