Ein Problem, welches keins mehr zu sein scheint

Seit Wochen begleitet uns ständig ein Thema: Corona. Wurde es am Anfang noch ernst genommen, als die Zahlen stiegen und die ersten Menschen starben, glauben viele nun nichtmal mehr an dieses Virus. Vor dem Lockdown haben sich viele für mehr Einschränkungen ausgesprochen, nach dem Lockdown fühlen sich manche in ihren Grundrechten eingeschränkt. Versteht mich nicht falsch, nicht alle sind so. Die meisten die das glauben, haben eh einen Querdenkerbommel um den Hals und ein Aluhut auf. Jedoch gibt es auch mehr und mehr Menschen die sich gegen die MNS-Pflicht aussprechen. Für mich unverständlich. Ist es denn so anstrengen, bei wichtigen Besorgungen ein Stück Stoff vors Gesicht zu halten? Und da kommen wir auch schon zu dem Punkt, der mich am meisten stört. Es gibt immernoch keinen Impfstoff, wir wissen also auch noch nicht, wann wir effektiv etwas gegen dieses Virus machen können. Trotzdem benehmen sich die meisten, als ob nichts wäre. Klar gibt es jetzt einige Bereiche die wieder geöffnet wurden. Natürlich, soll die Wirtschaft nicht zu Grunde gehen. Und selbstverständlich hat man sich natürlich auch den Jahresurlaub verdient. Urlaub, ach ne wat wär dat schön. Einfach mal los fahren und schauen wo man landet. Wenn man wieder zu hause ist, dann gleich mal die Eltern und vielleicht auch ein, zwei Freunde besuchen. Vielleicht hat man ihnen ja auch ein Geschenk mitgebracht, von denen noch niemand was weiß?! Jetzt in Gebiete reisen in denen das Virus stark ausgeprägt war oder ist, ist immernoch eine der dümmsten Ideen überhaupt. Gleiches gilt auch, wenn man von einem dieser Gebiete kommt und in eins reist in dem es nicht so stark ausgeprägt ist. Auch ständiges besuchen von Leuten, am besten wenn man sie noch täglich austauscht, ist immernoch ein Risikofaktor den die meisten gar nicht mehr sehen. Wenn man dann auch noch einen Beruf ausübt in dem man sowieso mit vielen Menschen zu tun hat, wo man nicht immer Abstand halten kann, wird einem das noch zusätzlich erschwert, in dem es Menschen gibt die auf alle Regeln scheißen. Ich für meinen Teil gehe zur Arbeit, erledige WICHTIGE Besorgungen ein bis zweimal in der Woche und das war's auch so ziemlich. Ich kanns auch nicht verstehen, wie manche einfach nur IHR Ding durchziehen wollen. Sei es in den Urlaub zu fahren, den Friseur zu besuchen oder doch noch eben mit einigen Leuten in einem Restaurant zu sitzen. Mir ist klar, dass das ganze nicht so einfach zu Handhaben ist. Auch aufgrund dessen, das der Tourismus, die Dienstleister und auch andere Betriebe und Einrichtungen überleben müssen. Aber ist es denn so schwer wenigstens auf ein paar der Dinge zu verzichten? Vorallem, wenn es die Ansteckungsrate gering hält?!

20.5.20 20:19, kommentieren

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Unser Leben in Zeiten von SARS-CoV-2

Wer grade an der Überschrift scheitert, darf gerne wieder verschwinden. Das sind wahrscheinlich all die Jenigen, die Oma, Opa und die Kinder einpacken und einen "ganz tollen" Ausflug ins nächste Gartencenter machen. In der jetzigen Situation unvorstellbar, allerdings genauso die letzten zwei Tage hier passiert. Am Anfang hat man noch Witze gemacht " Na? Nächste Woche Coronaparty bei dir?". Nun, ein paar Wochen später, sollte auch dem letzten klar sein, dass man seinen Arsch doch bitte zu Hause parken sollte. Natürlich ist das ganze anstrengend, psychisch jedenfalls. Nicht weil wir grade nicht viel dagegen tun können, sondern eher, weil die Zukunft noch ungewiss ist. Momentan wissen wir nicht, wann wir wieder zur Normalität zurückkehren. Wann die Geschäfte und Dienstleister wieder Ihren Betrieb aufnehmen, oder wir uns wieder auf ein Bier in den Kneipen treffen können. Natürlich hängen an der ganzen Geschichte Menschenleben und Existenzen, die grad echt Panik schieben, wie das ganze ausgeht. Viele haben Finanzielle Einbußen und wissen jetzt, nach ca. 3 Wochen, nicht wie sie über die Runden kommen sollen. Die Regierung bemüht sich, einige Selbständige aufzufangen, jedoch gehen einige aufgrund der Kriterien, leer aus. Aktuell heißt es, das wir uns bis zum 20. April, so gut es geht Isolieren sollen. Dies machen auch schon viele, jedoch nicht alle. Die Jenigen die immer noch meinen sich mit Freunden und Bekannten treffen zu müssen, sind schuld daran, das wir in dieser Situation noch länger ausharren müssen. Und das seit Samstag Baumärkte und Gartencenter wieder öffnen durften, macht das ganze nicht besser. Die Leute glauben, das es ja nicht so schlimm mehr sein kann, wenn jetzt die Märkte wieder öffnen dürfen. Ja die Märkte dürfen wieder öffnen, Ja ich persönlich finde das total beschissen, Nein! das heißt nicht, dass du jetzt mit 20 Mann aus deiner Familie dir nen schönen Tag dort machen sollst. Gott sei dank gibt es einige Baumärkte die weiterhin die Schotten dicht haben. Ich glaube einfach, dass Viele noch nicht begriffen haben, dass sich ein Virus nicht in der Zeit orientiert. Ob wir am 20. April zur Normalität zurückkehren? Ich bezweifel es doch ganz stark.Solange immer noch Einige meinen, sie müssen auf die Regeln scheißen, solange werden alle Anderen deswegen leiden müssen. Nicht nur psychisch, physisch, finanziell sondern auch gesundheitlich. Wir brauchen in der jetzigen Zeit viel Geduld, die Einige von uns nicht besitzen.

6.4.20 09:16, kommentieren